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Rettungsseminar der Feuerwehr mit Schwerpunkt ,,Fahrzeuge der neuen Generation”

Auf Technik kommt es an

Uslar. 62 Feuerwehrleute aus Südniedersachsen haben sich beim  Rettungsseminar RettUslar zeigen lassen, wie man im Ernstfall  Verletzte noch schonender und schneller aus Wracks befreien kann.

Hintergrund der freiwilligen Weiterbildung: Die Bergung von Verletzten  aus Fahrzeugen der neuen Generation wird aufgrund der Materialien und  der Konstruktion immer schwieriger.

Dabei gaben die acht Ausbilder vor allem Kniffe und Tricks sowie neue Erkenntnisse an die Teilnehmer weiter €zunächst in der Theorie, dann  einen Tag lang in der Praxis in der Bauhof-Halle der Stadt Uslar. Dort  ging es mit Spreizer, Schere, Rettungszylinder und anderem Gerät zur  Sache. Die Autos lieferte wieder die Bodenfelder Autoverwertung, deren  neuer Besitzer Dagino Bahr das Engagement seines Vorgängers fortsetzt.

Beim Seminar profitieren die Teilnehmer vom umfangreichen Wissen der  Ausbilder: Deren Gemeinschaft hat sich aus vielen Veranstaltungen heraus gebildet und hilft sich gegenseitig bei Seminaren. Und: Die Ausbilder  bilden sich ständig bei Seminaren und Schulungen renommierter Hersteller von Rettungsgeräten fort, sind also immer auf dem neuesten Stand der  Technik. Ausbilder waren diesmal Jörg Jacob, Stefan Jordan und Bastian  Jacob (alle Uslar), Daniel Kühle (Northeim), Jürgen Linne (Kreiensen),  Martin Schmitz (Obernjesa), Maik Swiridow (Kalefeld) und Udo Horn  (Volpriehausen).

Übung im Team

Ziel des Seminars ist neben dem Kennenlernen der immer komplexeren Sicherheitstechnik der Autos vor allem auch, die effektive Zusammenarbeit im Team zu üben. Die  Ausbildung in die Richtung, bei der auch Feuerwehrleute aus Wehren ohne  Hilfeleistungssatz geschult werden, wird in den Uslarer Feuerwehren seit fünf Jahren vorangetrieben, berichtet Stadtbrandmeister Jörg Jacob. Er  stellt fest, dass dieses System Früchte trage.

Beim Seminar wurde  es erneut erprobt mit bunt zusammengewürfelten Gruppen. Die  Feuerwehrleute kamen aus Uslars Wehren, aus Oberweser, Wahlsburg,  Bodenfelde, Kreiensen, Rosdorf, Adelebsen und Hardegsen. Es ging  schnell Hand in Handâ, berichtetet Uslars Stadtbrandmeister nicht ohne  Stolz von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehrleute.

Bei den  Übungen ging es unter anderem darum, ein Opfer von hinten aus einem  Unfallauto, das auf dem Dach liegt, zu bergen. Den Abschluss des  Seminars bildete eine Übung mit drei Fahrzeugen, in denen vier Insassen  eingeklemmt waren. Bei einer Station stand außerdem das Zusammenspiel  von Rettungssanitätern und Feuerwehrleuten auf dem Programm.

Positives Fazit

Es ist super gelaufen, lautete das Fazit von Uslars Stadtbrandmeister  nach dem dritten Seminar RettUslar. Er lobte das Entgegenkommen der  Stadt, die die Bauhof-Halle zur Verfügung stellte, und den Einsatz der  Uslarer Firma Schönitz, die die Bodenfelder Autos so deformierte, wie  die Feuerwehr sie benötigte. (fsd) Quelle: HNA 27.09.2011

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Airbag Explosion

 

 

 

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